Steuerberatung ist Vertrauenssache. Die Website muss das signalisieren, ohne generisch zu werden. Hier siehst du, wie ich an eine Kanzlei-Website herangehe — anhand einer anonymisierten Kanzlei aus dem westlichen Österreich.
Google zeigt dir in jedem Bezirk 20 Kanzleien. Von außen sehen die Websites fast alle gleich aus: „Wir betreuen KMU, Freiberufler, Privatpersonen.“ „Kompetent, zuverlässig, persönlich.“ Austauschbare Copy, austauschbare Kanzleien. Das Problem: Mandant:innen suchen keine Austauschbarkeit — sie suchen jemanden, der ihre Situation versteht, bevor sie erklären müssen.
Ich baue Kanzlei-Websites anders. Das Fundament ist eine Tiefenanalyse: Welche Mandant:innen-Typen sind tatsächlich profitabel? Welche fragen die Konkurrenz zu wenig? Welche Förderungen sind die Kanzlei-spezifischen Türöffner? Die Website sortiert Anfragen — sie wirbt nicht um jeden.
Anonymisiert. Die Methodik ist identisch mit der, die ich bei jeder Kanzlei anwende.
„Die wissen genau, welche Förderung für mich greift.“ Dieser Satz ist kein Zufall — er ist das Ergebnis bewusster Positionierung als Förderlotse.
Bewertungen, Empfehlungen, Anfragen-Muster. Nicht interpretieren, sondern sauber sammeln und nach wiederkehrenden Themen clustern.
Drei Ebenen: Primär, Schatten, Anti. Für Steuerberater:in typisch: Sage · Caregiver · Anti-Jester.
In Anlehnung an Mia Pejic (Business-Coach, Schwerpunkt Social Media) und ihren Rahmen Social Chronicles: konkrete Menschen statt demografischer Pauschalen.
Methodisch abgeleitet von Baulig Consulting: vier Sätze, die Kopfzeile, Sektion, CTA tragen. Konsistenz statt Beliebigkeit.
Pro Persona drei Einstiegsformate: Emotion, Problem, Social Proof. 15 getestete Einstiege.
Farbe, Schrift, Bildsprache, Duz/Siez — alles fällt aus der Archetyp-Triade, nicht aus Moodboards.
Erst jetzt steht fest, welche Blöcke, in welcher Reihenfolge, mit welcher Botschaft. Struktur als Resultat einer Analyse.
Ein Tiefenpapier als internes Fundament. Eine Kompakt-Strategie für dich zum Durchblättern. Dann die Website — jede Entscheidung rückführbar.
Methodisch in Anlehnung an Mia Pejic (Business-Coach, Schwerpunkt Social Media) und ihren Rahmen Social Chronicles. Angewendet auf das Realfall-Beispiel.
Was sie will: Hat ihre Idee umgesetzt, bekommt erste Rechnungen und weiß nicht, wie USt, ESt, SVA zusammenhängen. Überfordert.
Was sie fürchtet: Dass sie bei der falschen Kanzlei landet und teuer für Fehler bezahlt.
Was die Website liefern muss: Klarer Einsteiger-Pfad: „Du hast gerade gegründet? Hier sind deine ersten 5 Monate.“ Kein Kanzlei-Sprech — Alltag.
Was er will: Sein Unternehmen läuft, aber Digitalisierung drückt. Förderungen nutzen will er, weiß nicht wie.
Was er fürchtet: Dass Fristen verpasst werden, dass die Kanzlei ihm nicht „mitdenkt“.
Was die Website liefern muss: Digitalisierungs-Dashboard, Förder-Beratung als sichtbares Asset, proaktives Beratungs-Signal.
Was sie will: Pendelt zwischen Wien und Homeoffice, Einnahmen schwanken, will Optimierung aber keine Komplexität.
Was sie fürchtet: Dass ihre Kanzlei „Schema F“ macht und sie Geld verschenkt.
Was die Website liefern muss: Positionierungs-Hinweis: Einzelunternehmer:innen-Expertise, Tools-Empfehlung (Buchhaltung-Apps), flexibler Kommunikationsweg.
Was sie wollen: Hat Mietobjekte, Einkommen aus mehreren Quellen, plant Nachfolge und Schenkungsstrategie.
Was sie fürchten: Dass die Komplexität ihrer Situation nicht verstanden wird.
Was die Website liefern muss: Sichtbare Spezialisierung auf Immobilien- und Familienvermögen, Case-Studies andeuten.
Was sie wollen: Vater will übergeben, Tochter übernimmt. Gesellschaftsrecht, Steuerstrategie, Betriebsvermögen — alles auf einmal.
Was sie fürchten: Dass die Übergabe steuerlich in die Hose geht und die Familie hunderttausende verliert.
Was die Website liefern muss: Erbrecht- und Betriebsnachfolge-Block prominent. Team-Expertise sichtbar. Ruhiges Signal von Erfahrung.
Jede Ebene der Website lässt sich auf einen dieser fünf Menschen zurückführen. Keine Sektion „für alle". Niemand fällt raus.
Wer angesprochen werden soll, erkennt sich in Sekunden.
Drei Ebenen. Aufgebaut auf dem klassischen 12-Archetypen-Modell der Marken-Psychologie.
„Wir wissen, was auf dich zukommt — und was du dagegen tun kannst.“
Zeichnet sich aus durch: Klarheit, Überblick, proaktive Hinweise, nicht nur reaktive Antwort.
„Wir sind auf deiner Seite. Das Finanzamt nicht.“
Schwingt mit: nicht bloß Dienstleister, sondern Partner. Der Tonfall ist kooperativ, nicht distanziert.
Nicht „lässig-cool“, nicht „Steuer ist easy“, nicht „wir sind die unkonventionelle Kanzlei“. Bleibt seriös.
Was die Marke explizit NICHT ist.
Methodisch abgeleitet vom Denkmodell der Baulig Consulting — einem der DACH-Marktführer im Bereich Coaching, Unternehmensberatung und Consulting.
Umrahmt das Gespräch von Defensive auf Offensive. Kanzlei als Gewinn-Hebel, nicht als Kostenfaktor.
Positioniert die Kanzlei als Förderlotse. Differenziert sie von Kanzleien, die Förderungen nicht „machen“.
Anerkennt die Verflechtung von Privat und Gewerbe bei Einzelunternehmer:innen und GmbH-Gesellschafter:innen. Ganzheitlicher Anspruch.
Kombiniert Tech-Kompetenz (Belegscanner, BMD, Procount) mit der Zusicherung: Entscheidungen trifft ein Mensch, nicht ein Algorithmus.
Die Methodik oben ist nicht am Reißbrett entstanden. Dahinter stecken Jahre an bezahlten Hochpreis-Coachings zu Psychologie, Verkauf, Unternehmensführung und KI — plus eine Bücherwand, die weiß was sie gekostet hat.
Das Entscheidende für dich: Du bekommst dieses Wissen komprimiert über mich — zugeschnitten auf deine Branche. Ohne fünfstellige Beträge in Coachings zu stecken.
Die oben genannten Personen, Trainer und Unternehmen sind unabhängige Dritte. Es besteht kein persönlicher Bezug, keine Partnerschaft, kein Affiliate-Verhältnis und kein Endorsement.
Hofbauer Marketing ist eine eigenständige Marke. Die Nennung macht ausschließlich kenntlich, bei welchen Trainer:innen ich selbst als zahlender Teilnehmer in Hochpreis-Coachings war bzw. welche Autor:innen ich studiert habe.
Die meisten Kanzlei-Websites wollen niemanden ausschließen und sprechen dadurch niemanden an. Fix: Sichtbare Spezialisierungen (Ärzt:innen / KMU / Immobilien / Start-up) — auch wenn man alles macht.
Viele Kanzleien können Förderungen, aber zeigen es nicht auf der Website. Mandant:innen sehen das nicht und fragen woanders. Fix: Förderlotsen-Block prominent, Liste typischer Förderungen.
Stockbilder, keine Online-Terminvereinbarung, keine mobile Optimierung. Signalisiert: die Kanzlei ist nicht digital. Fix: Zeitgemäßes Design + echte Digitalisierungs-Features zeigen.
„Mag. Müller“, „Dr. Schmidt“, „Mag. Bauer“ — Namen + Foto + Titel reicht nicht. Fix: Zu jeder Person: Schwerpunkt, persönliches Zitat, 1 Bild das Charakter zeigt.
„Honorar auf Anfrage“ ist der Kanzlei-Standard. Versteht man — aber Preis-Angst bleibt auf Mandant:innen-Seite. Fix: Honorar-Modelle transparent machen (Stunden / Pauschal / Erfolg), Orientierungsrahmen nennen.
Kanzleien zitieren selten Mandant:innen-Testimonials — Diskretion, klar. Fix: Anonymisierte Case-Vignetten: „Ein KMU mit 12 Mitarbeitern hat über uns folgende Förderung erschlossen …“
Kanzlei-Websites driften oft in zwei Extreme: entweder zu klassisch (dunkles Holz, Justitia-Figuren, 90er-Layout) oder zu Start-up-hip (pastellfarbene Illustrationen, „Steuer ist easy“). Beide treffen den Ton nicht.
Für die Beispiel-Kanzlei typisch: Tiefes Navy (Seriosität) + warmes Gold (Präzision, Wert) + Creme-Untergrund (Ruhe, Lesbarkeit). Dazu eine kräftige Serif für Headlines (Gravitas) und eine klare moderne Sans für Body. Keine Spielerei.
Und: echte Fotos. Die Partner:innen, das Team, die Kanzlei-Räume. Keine gestellten Handschlag-Bilder. Authentizität schafft Vertrauen — mehr als jede Urkunden-Wand.

Dramaturgie statt Template. Jeder Block bedient eine andere Persona.
Klare Positionierung in 1 Satz. Zielgruppe sofort erkennbar.
Nicht alles auflisten — drei Kernfelder groß, Rest knapp.
Wer ist typische:r Mandant:in? Branchen-Seiten (Ärzt:in, KMU, Handwerk, Immobilien).
Welche Förderungen betreut die Kanzlei besonders? Sichtbarer Block, nicht in Footer.
Welche Systeme? Welche Übergabe-Wege? Signal: wir sind aktuell.
Persönliche Profile mit Schwerpunkt. Nicht nur Titel.
Anonymisierte Case-Vignetten, keine Testimonial-Fotos.
Modelle, Orientierung. Kein fixer Preis, aber Rahmen.
Online-Modul + direkte Telefonnummer.
Was andere Kanzleien mich in Erstgesprächen immer wieder fragen — ehrlich beantwortet.
Deine Frage ist nicht dabei?
Stell sie mir im Erstgespräch→Hinweis zur Förderung: Ob eine Digitalisierungs-Förderung für dein konkretes Projekt in Frage kommt, prüfe ich gemeinsam mit einem zertifizierten externen Berater — unverbindlich im Erstgespräch, kein Aufpreis. Details zur Förder-Prüfung →
15 Minuten Erstgespräch. Ich schau mir deine aktuelle Seite an, sag dir ehrlich wo die Positionierungs-Lücken sind.
Alle Preise netto. Antwort meist am selben Tag.