Über meine Spezial-Plattform mypraxis.at baue ich Arzt-Websites, die Wahlarzt-Positionierung, ÖÄK-Werberecht-Konformität und Patient:innen-Sprache in einem tragen. Hier siehst du die Methodik — anhand einer anonymisierten Ordination aus dem ländlichen Österreich.
Von außen wirken Arzt-Websites ähnlich: Leistungen auflisten, Öffnungszeiten angeben, vielleicht ein Foto der Praxis. Das reicht in einem Markt nicht mehr, in dem Patient:innen zunehmend Wahlärzt:innen bewusst auswählen — oft nach Google-Recherche, Bewertungen und dem „Gefühl“ das eine Website vermittelt. 90 % aller Ordinations-Websites lassen dieses Gefühl aber komplett aus.
Ich baue Ordinations-Websites über meine Spezial-Plattform mypraxis.at. Das Fundament ist eine methodische Tiefenanalyse: Welche Patient:innen-Typen kommen zu dir? Was suchen sie, bevor sie den Termin buchen? Wie überzeuge ich einen unentschlossenen Erstpatienten — ohne ÖÄK-Werberecht zu verletzen? Die Website folgt daraus, nicht umgekehrt.
Die Details sind leicht verändert, um den echten Kunden zu schützen. Die Methodik ist aber dieselbe wie bei jeder Arzt-Website auf mypraxis.at.
„Die Frau Doktor nimmt sich wirklich Zeit.“ Solche Sätze sind nicht Zufall — sie sind die Folge einer bewussten Positionierung, die die Website sichtbar machen muss.
Bewertungen, Empfehlungen, Anfragen-Muster. Nicht interpretieren, sondern sauber sammeln und nach wiederkehrenden Themen clustern.
Drei Ebenen: Primär, Schatten, Anti. Für Arzt & Praxis typisch: Caregiver · Sage · Anti-Ruler.
In Anlehnung an Mia Pejic (Business-Coach, Schwerpunkt Social Media) und ihren Rahmen Social Chronicles: konkrete Menschen statt demografischer Pauschalen.
Methodisch abgeleitet von Baulig Consulting: vier Sätze, die Kopfzeile, Sektion, CTA tragen. Konsistenz statt Beliebigkeit.
Pro Persona drei Einstiegsformate: Emotion, Problem, Social Proof. 15 getestete Einstiege.
Farbe, Schrift, Bildsprache, Duz/Siez — alles fällt aus der Archetyp-Triade, nicht aus Moodboards.
Erst jetzt steht fest, welche Blöcke, in welcher Reihenfolge, mit welcher Botschaft. Struktur als Resultat einer Analyse.
Ein Tiefenpapier als internes Fundament. Eine Kompakt-Strategie für dich zum Durchblättern. Dann die Website — jede Entscheidung rückführbar.
Methodisch in Anlehnung an Mia Pejic (Business-Coach, Schwerpunkt Social Media) und ihren Rahmen Social Chronicles. Angewendet auf das Realfall-Beispiel.
Was sie will: Margit kommt regelmäßig — seit 15 Jahren. Sie braucht Verlässlichkeit, dieselbe Ärztin, dieselben Medikamente.
Was sie fürchtet: Dass die Praxis umstellt, sich „modernisiert“ und sie digital verloren geht.
Was die Website liefern muss: Klares Signal, dass Altbewährtes bleibt. Telefonnummer prominent. Online-Terminbuchung freiwillig, nicht verpflichtend.
Was sie wollen: Gerade zugezogen, das Kind hat seit drei Tagen Fieber. Sie wollen schnell, kompetent und menschlich behandelt werden.
Was sie fürchten: An den Falschen zu geraten. Dass die Ordination „unfreundlich“ ist oder lange Wartezeit hat.
Was die Website liefern muss: Schnellzugang-Info: was tun bei akutem Fall? Klare Anfahrt. Foto der Ärztin — damit das Gesicht bekannt ist, bevor sie reingehen.
Was er will: Arbeitet in Wien, Eltern im Bezirk. Will eine Ordination die Abendtermine hat und online buchen lässt.
Was er fürchtet: Dass er Urlaub nehmen muss für einen Termin. Dass kein Online-Kanal existiert.
Was die Website liefern muss: Online-Terminbuchung zentral. Abend-Sprechstunden sichtbar. Selbstzahler:innen-Info transparent.
Was sie will: Schon bei mehreren Ärzt:innen gewesen, will diesmal einen „anderen Blick“ auf ihre Situation.
Was sie fürchtet: Wieder abgewimmelt zu werden mit „das ist normal“.
Was die Website liefern muss: Schwerpunkt-Sichtbarkeit: was behandelt die Ärztin besonders gerne / besonders gründlich? Persönliches Statement.
Was er will: Hat ein Smartphone, aber benutzt es kaum. Telefonanruf ist sein primärer Kontaktweg.
Was er fürchtet: Dass er die Website gar nicht lesen kann (zu klein, zu voll).
Was die Website liefern muss: Große Schrift-Option (via Accessibility-Widget), großer Telefonnummer-Button auf jeder Seite, BFSG-konforme Barrierefreiheit.
Jede Ebene der Website lässt sich auf einen dieser fünf Menschen zurückführen. Keine Sektion „für alle". Niemand fällt raus.
Wer angesprochen werden soll, erkennt sich in Sekunden.
Drei Ebenen. Aufgebaut auf dem klassischen 12-Archetypen-Modell der Marken-Psychologie.
„Wir kümmern uns — fachlich und menschlich.“
Aus Reviews: „sie nimmt sich Zeit“, „man fühlt sich ernst genommen“, „nicht nur Rezept geschrieben“.
„Wir wissen, wovon wir sprechen — und erklären es dir verständlich.“
Aus Reviews: „hat alles erklärt“, „ich habe verstanden warum“, „hat auf Zweitmeinung hingewiesen“.
Nicht abgehoben, nicht Elfenbeinturm, nicht „ich Arzt, du Patient:in“.
Was die Marke explizit NICHT ist.
Methodisch abgeleitet vom Denkmodell der Baulig Consulting — einem der DACH-Marktführer im Bereich Coaching, Unternehmensberatung und Consulting.
Gegenpol zum 8-Minuten-Takt der großen Ordinationen. Wer zu uns kommt, kommt wegen der Zeit.
Anti-Anonymisierung. In einer Welt steigender Fallzahlen ist Beziehung das Premium-Feature.
Positionierung als zweite Meinung / Qualität statt Größe. Weist auf Zweit-Expert:innen-Netz hin.
Anti-Technik-Hürde. Stammpatient:innen wie neue Generationen werden beide abgeholt, nicht ausgeschlossen.
Die Methodik oben ist nicht am Reißbrett entstanden. Dahinter stecken Jahre an bezahlten Hochpreis-Coachings zu Psychologie, Verkauf, Unternehmensführung und KI — plus eine Bücherwand, die weiß was sie gekostet hat.
Das Entscheidende für dich: Du bekommst dieses Wissen komprimiert über mich — zugeschnitten auf deine Branche. Ohne fünfstellige Beträge in Coachings zu stecken.
Die oben genannten Personen, Trainer und Unternehmen sind unabhängige Dritte. Es besteht kein persönlicher Bezug, keine Partnerschaft, kein Affiliate-Verhältnis und kein Endorsement.
Hofbauer Marketing ist eine eigenständige Marke. Die Nennung macht ausschließlich kenntlich, bei welchen Trainer:innen ich selbst als zahlender Teilnehmer in Hochpreis-Coachings war bzw. welche Autor:innen ich studiert habe.
Patient:innen wissen oft nicht, was sie zahlen müssen. Das Schweigen verschreckt Lukas (Persona 3) und schiebt ihn zum Mitbewerb. Fix: Transparenz-Block: „Kasse / Wahlarzt / Selbstzahl — so läuft's bei uns“.
Viele Websites schreiben versehentlich werberechtswidrig (Vorher-Nachher, Heilsversprechen, Vergleichende Werbung). Das ist abmahnbar. Fix: Jede Seite vor Launch gegen den ÖÄK-Richtlinien-Katalog prüfen.
Ärzt:innen-Websites von 2015 haben oft keinen Online-Termin. Das schließt die nächste Patient:innen-Generation aus. Fix: Termin-Plugin auf jeder Unterseite sichtbar, nicht nur im Footer.
„Dr. XY — Allgemeinmedizin“ reicht nicht mehr. Patient:innen wollen wissen: Wer ist das? Was bewegt sie fachlich? Fix: Echtes Portrait (nicht Stock), 2-3 persönliche Sätze, Schwerpunkte greifbar.
Ab Juni 2025 gilt das BFSG. Websites müssen WCAG 2.2 AA erfüllen. Abmahnrisiko steigt — gerade für Ärzt:innen aktiv. Fix: Barrierefreiheit von Tag 1 eingebaut, Accessibility-Widget integriert.
Websites voller Fachbegriffe „Hypertonie“, „Arthrose“, „Labordiagnostik“. Patient:innen suchen aber „hoher Blutdruck“, „Gelenksschmerzen“, „Blutuntersuchung“. Fix: Inhalte in Alltagssprache, Fachbegriff in Klammern — nicht umgekehrt.
Arzt-Websites fallen oft in zwei Fallen: einerseits zu kühl-blau-weiß (Krankenhaus-Feeling), andererseits zu bunt-Marketing (wirkt unseriös für eine Ordination). Beide Extreme sind falsch.
Für die Beispiel-Ordination typisch: Sanftes Teal (Gesundheit, Ruhe) + warmes Off-White (keine Sterilität) + Holz-Akzente (Wärme, Naturnähe). Dazu eine ruhige Serif für Headlines und eine klar lesbare Sans für Body. Groß, keine Sub-10px-Schriften.
Und: echte Fotos. Die Ärztin, das Team, die Räume, die Wartezone. Kein Stock. Patient:innen erkennen das sofort — und vertrauen dem was sie erkennen, nicht dem generischen Lächeln einer Agentur-Datenbank.

Dramaturgie statt Template. Jeder Block bedient eine andere Persona.
Ärztin oder Praxis außen. Klare Positionierung. Ein CTA: Termin oder Anruf.
Was wird behandelt? In Alltagssprache. Fachbegriff in Klammern.
Was macht diese Ordination besonders? 2-3 Themen ausgearbeitet.
Foto, Werdegang, persönliche Haltung — das Gesicht der Marke.
Arzthelfer:innen, MTA etc. — oft das erste Kontaktgesicht am Telefon.
4-6 echte Fotos: Warteraum, Behandlungsraum, Empfang.
Online-Modul + Telefon — beides gleichwertig, kein Hierarchie-Signal.
Transparenz-Block: was kostet was, wie läuft's ab.
Karte, Parkplatz-Info, ÖV-Anbindung.
Was andere Ordinationen mich in Erstgesprächen immer wieder fragen — ehrlich beantwortet.
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