Ernährungsberatung Branchenseite
Beispielbranche · Ernährungsberatung

Wie eine Ernährungs-Website
Seriosität zeigt — ohne an Wärme zu verlieren.

Ernährungsberatung hat ein Abgrenzungsproblem: Wissenschaft versus Wellness-Guru. Die Website muss diese Linie sichtbar machen. Hier meine Methodik, anhand einer anonymisierten Praxis aus Wien.

TCM + Evidenz 5 Klient:innen-Typen Abgrenzung zu Wellness-Coaches BFSG-konform
Warum ich diese Branche ernst nehme

Ernährung ist persönlich. Deine Website sollte es sein.

Das Thema Ernährung ist in den letzten zehn Jahren überflutet worden: Detox-Coaches, Instagram-Influencer:innen, Low-Carb-Gurus, Paleo-Apostel. Für ausgebildete Ernährungswissenschaftler:innen und Diätolog:innen ist das Problem: Patient:innen unterscheiden online schlecht, wer welche Qualifikation hat.

Ich baue Websites für Ernährungsberater:innen, die die seriöse Linie sichtbar machen — ohne klinisch-kalt zu wirken. Grundlage ist eine Tiefenanalyse der Klient:innen-Struktur, der typischen Anliegen und der fachlichen Abgrenzung. Seriosität ist bei dieser Branche Marketing.

Der anonymisierte Realfall

Eine Ernährungspraxis in Wien mit TCM-Schwerpunkt

Anonymisiert. Methodik identisch.

Standort
Wien, Bezirksrand, Fußgänger- + Öffi-Lage
Geschichte
Akademische Ausbildung (Ernährungswissenschaft) kombiniert mit TCM-Weiterbildung, rund 10 Jahre Einzelpraxis
Online-Signale
Empfehlungsnetz aus Gynäkolog:innen, Internist:innen, Kund:innen-Bewertungen auf Gesundheitsplattformen

„Sie hat mich nicht in eine Diät gedrängt — sie hat mir geholfen meinen Körper zu verstehen.“ Der Satz beschreibt exakt die Positionierung.

Wie ich an eine Ernährungsberatung-Website herangehe

Sieben Schritte, bevor eine einzige Zeile Code geschrieben wird

1

Daten-Destillation

Bewertungen, Empfehlungen, Anfragen-Muster. Nicht interpretieren, sondern sauber sammeln und nach wiederkehrenden Themen clustern.

2

Archetyp-Triade

Drei Ebenen: Primär, Schatten, Anti. Für Ernährungsberatung typisch: Caregiver · Sage · Anti-Magician.

3

Fünf Persönlichkeitstypen nach Mia Pejic

In Anlehnung an Mia Pejic (Business-Coach, Schwerpunkt Social Media) und ihren Rahmen Social Chronicles: konkrete Menschen statt demografischer Pauschalen.

4

Marketing-Thesen nach Baulig-Prinzip

Methodisch abgeleitet von Baulig Consulting: vier Sätze, die Kopfzeile, Sektion, CTA tragen. Konsistenz statt Beliebigkeit.

5

Hook-Typen × Persona-Matrix

Pro Persona drei Einstiegsformate: Emotion, Problem, Social Proof. 15 getestete Einstiege.

6

Tonalität & Design-Richtung

Farbe, Schrift, Bildsprache, Duz/Siez — alles fällt aus der Archetyp-Triade, nicht aus Moodboards.

7

Website-Struktur als Ergebnis, nicht als Ausgangspunkt

Erst jetzt steht fest, welche Blöcke, in welcher Reihenfolge, mit welcher Botschaft. Struktur als Resultat einer Analyse.

Was am Ende rausfällt

Ein Tiefenpapier als internes Fundament. Eine Kompakt-Strategie für dich zum Durchblättern. Dann die Website — jede Entscheidung rückführbar.

Persönlichkeitstypen nach Mia Pejic · Social Chronicles

Nicht Demografie — konkrete Menschen.

Methodisch in Anlehnung an Mia Pejic (Business-Coach, Schwerpunkt Social Media) und ihren Rahmen Social Chronicles. Angewendet auf das Realfall-Beispiel.

Persona 1

Carolin, 38

Zwei Kinder, PCOS-Diagnose, Hormon-Thema

Was sie will: Hat alle Diäten probiert, nichts funktioniert langfristig. Will endlich verstehen, nicht nur verbieten.

Was sie fürchtet: Wieder an den nächsten „Mach-dieses-Programm“-Coach zu geraten.

Was die Website liefern muss: Deutliche Positionierung: keine Pauschal-Pläne, sondern individuelle Analyse. Wissenschaftlicher Hintergrund sichtbar.

Persona 2

Stefan & Lena

Paar mit Kinderwunsch

Was sie wollen: Stefan 40, Lena 36. Fruchtbarkeits-Optimierung, Hormon-Balance, beide gemeinsam beraten.

Was sie fürchten: Widersprüchliche Informationen, ohne klaren Pfad.

Was die Website liefern muss: Paar-Beratung als Angebot, TCM-Ansatz zum Hormonthema, Prä-Konzeption-Fokus.

Persona 3

Martin, 52

Hobby-Triathlet, beste Form trotz Alter

Was er will: Trainiert intensiv, will ernährungstechnisch optimieren, nicht abnehmen.

Was er fürchtet: Klient-Fehlannahme: dass Ernährungsberatung nur für Krankheits-/Diät-Menschen ist.

Was die Website liefern muss: Sport-Ernährungs-Profil explizit, Leistungs-Optimierung als Thema.

Persona 4

Isabella, 45

Autoimmun-Erkrankung, ärztlich diagnostiziert

Was sie will: Sucht begleitende Ernährungstherapie, abgestimmt mit behandelndem Arzt. Keine alternative Allein-Lösung.

Was sie fürchtet: Gegen die Schulmedizin ausgespielt zu werden.

Was die Website liefern muss: Medizinnahe Positionierung: Kooperation mit Ärzt:innen betont. Abgrenzung zu Heiler-Ansatz.

Persona 5

Anna, 28

Verdacht auf Glutenintoleranz

Was sie will: Bauchbeschwerden seit Monaten, keine klare Diagnose, verunsichert.

Was sie fürchtet: Selbst-Diagnose, die falsch ist. Oder Anbieter der ihr alles verspricht.

Was die Website liefern muss: Aufklärungs-Pfad: was ist Intoleranz vs. Allergie vs. Sensibilität. Diagnose-Begleitung betont.

Was das bringt

Jede Ebene der Website lässt sich auf einen dieser fünf Menschen zurückführen. Keine Sektion „für alle". Niemand fällt raus.

Wer angesprochen werden soll, erkennt sich in Sekunden.

Die Markenseele

Caregiver · Sage · Anti-Magician

Drei Ebenen. Aufgebaut auf dem klassischen 12-Archetypen-Modell der Marken-Psychologie.

Primär

Caregiver

„Ich höre zu — dann schaue ich mit dir gemeinsam.“

Kein Oberlehrer-Ton. Mütterlich-fachlich. Sicherheit durch Wärme.

Schatten

Sage

„Ich weiß, wovon ich spreche — akademisch und klinisch.“

Ausbildung, Fortbildungen, Studien-Referenzen schwingen mit, prahlen aber nicht.

Anti

Magician

Nicht „Wunderheiler:in“, nicht „6-Wochen-Transformation“, nicht „Entgiften“. Klare Abgrenzung zu Pseudo-Medizin.

Was die Marke explizit NICHT ist.

Marketing-Thesen nach Baulig-Prinzip

Vier Sätze, die alles andere tragen

Methodisch abgeleitet vom Denkmodell der Baulig Consulting — einem der DACH-Marktführer im Bereich Coaching, Unternehmensberatung und Consulting.

I
I.

„Ernährung ist persönlich — kein Copy-Paste-Plan.“

Abgrenzung zu Online-Kursen, Apps, Schematas. Individualität als Kernversprechen.

II
II.

„TCM und Evidenz — beide Welten.“

Positionierung als Brückenbauerin. Abgrenzung zu reinen Schulmediziner:innen UND reinen Alternativ-Heiler:innen.

III
III.

„Verstehen statt verbieten.“

Anti-Diät-Rhetorik. Ernährung als Wissens-Aufbau, nicht als Verzicht.

IV
IV.

„Ich begleite — ich ersetze keine Ärzt:in.“

Klare fachliche Grenze. Erhöht die Seriosität statt sie zu schmälern.

Das Fundament dahinter

Jahre an Hochpreis-Coachings. Regalmeter an Büchern.

Die Methodik oben ist nicht am Reißbrett entstanden. Dahinter stecken Jahre an bezahlten Hochpreis-Coachings zu Psychologie, Verkauf, Unternehmensführung und KI — plus eine Bücherwand, die weiß was sie gekostet hat.

Das Entscheidende für dich: Du bekommst dieses Wissen komprimiert über mich — zugeschnitten auf deine Branche. Ohne fünfstellige Beträge in Coachings zu stecken.

🎯
Verkauf & Mindset
Jürgen Höller Bodo Schäfer Damian Richter viele weitere
📐
Strategie & Marke
Baulig Consulting Mia Pejic weitere
🤖
KI & Prompt-Engineering
KI-Coachings Prompt-Kurse Agent-Building laufend
📚
Fachliteratur
Konsumentenpsychologie Markenführung Copywriting unzählige
Transparenz-Hinweis

Die oben genannten Personen, Trainer und Unternehmen sind unabhängige Dritte. Es besteht kein persönlicher Bezug, keine Partnerschaft, kein Affiliate-Verhältnis und kein Endorsement.

Hofbauer Marketing ist eine eigenständige Marke. Die Nennung macht ausschließlich kenntlich, bei welchen Trainer:innen ich selbst als zahlender Teilnehmer in Hochpreis-Coachings war bzw. welche Autor:innen ich studiert habe.

Branchen-typische Stolperfallen

Was ich auf vielen Ernährungsberatung-Websites sehe — und was nicht funktioniert

⚠️

Instagram-Influencer:in-Look

Glattes Gesicht, Smoothie-Bowls, #fitnessgirl — wirkt wie ein Lifestyle-Account, nicht wie Praxis. Fix: Echte Praxis-Fotos, Kund:innen-Gespräch, evtl. Rezept-Bücher im Hintergrund.

⚠️

Keine fachliche Abgrenzung

Man weiß nicht: ist das Wissenschaft oder Wellness? Ausbildung verschwommen. Fix: Qualifikation oben, nicht im Footer. Diätolog:in / Ernährungswissenschaftler:in / Fortbildungen.

⚠️

Heilsversprechen

„In 6 Wochen zum neuen Leben“ — rechtlich kritisch und unseriös. Fix: Prozess-Sprache. „Gemeinsam erarbeiten wir“ statt „Ich bringe dir“.

⚠️

TCM-Mystik

Zu viel Jade, Lotus, zen-esque Bilder. Wirkt esoterisch, schreckt evidenzorientierte Klient:innen ab. Fix: TCM als Methode benennen, einordnen, nicht mystifizieren.

⚠️

Keine Klient:innen-Sprache

Fachbegriffe dominieren: Mikronährstoffe, Mikrobiom, Epigenetik. Nicht falsch — nur nicht anschlussfähig. Fix: Alltagssprache mit Fachbegriff in Klammern.

⚠️

Honorar schweigen

Stundensätze verstecken. Klient:innen kommen dann gar nicht. Fix: Paket-Transparenz: Erstgespräch, Folgetermine, Gesamtbegleitung mit Preisen.

Design-Richtung typisch

Warm. Natürlich. Nicht Wellness-Kitsch.

Ernährungs-Websites driften oft Richtung Lifestyle (pastellfarbig, Kokosmilch-Bowls) oder Richtung medizinisch-kalt (weiß-blau, Laborbilder). Beide treffen die Zielgruppe nicht.

Für die Beispiel-Praxis typisch: Sage-Grün (Natur, Heilung) + warmes Terrakotta (Erdung, Nährung) + Creme (Ruhe). Dazu eine weiche Serif für Headlines (Sorgfalt) und eine klare Sans für Body. Pflanzen-Details, Küchen-Still-Leben, keine Fitness-Fotos.

Und: echte Fotos. Die Beraterin in der Praxis, vielleicht bei einer TCM-Puls-Diagnostik, die Kräuter-Schublade, ein Kund:innen-Gespräch (mit Einverständnis). Bilder die aussehen wie die Praxis — nicht wie ein Katalog.

Detail Ernährungsberatung
Die Struktur

Neun Blöcke, die funktionieren

Dramaturgie statt Template. Jeder Block bedient eine andere Persona.

1.

Hero

Positionierung: wer du bist, für wen du da bist, worauf dein Schwerpunkt liegt.

2.

Für wen

4-5 Klient:innen-Typen mit kurzer Beschreibung.

3.

Methodik

Wie läuft eine Beratung ab? Transparenz über Erstgespräch, Analyse, Begleitung.

4.

Qualifikation

Ausbildung + Fortbildungen + Mitgliedschaften — sichtbar, nicht versteckt.

5.

TCM / Spezial-Methoden

Wenn vorhanden: wie arbeitest du damit, was ist die Grenze, was ist der Nutzen.

6.

Praxis-Einblick

Fotos der Räume, der Arbeit, optional Video.

7.

Klient:innen-Stimmen

Anonymisierte Case-Vignetten, keine Vorher-Nachher.

8.

Honorar & Pakete

Transparente Preise, Paket-Vorteile sichtbar.

9.

Termin & Kontakt

Online-Modul, Telefon, Anfahrt, Öffi-Info.

FAQ

Häufige Fragen von Ernährungsberater:innen

Was andere Ernährungswissenschaftler:innen und Diätolog:innen mich in Erstgesprächen immer wieder fragen — ehrlich beantwortet.

Was kostet eine Website für Ernährungsberatung in Österreich?
Regulär ab rund € 4.500 netto. Aktuell über die Referenz-Aktion: € 2.500 netto inkl. 40-Seiten-Strategiepapier und erstem Jahr Hosting.
Darf ich als Diätolog:in Erfolgsgeschichten oder Vorher/Nachher zeigen?
Vorher/Nachher in Bildform (Gewichtsverlust) ist rechtlich und ethisch kritisch — und zieht die falsche Klientel an. Anonymisierte Case-Vignetten („Eine Klientin mit PCOS hat durch individualisierte Ernährung ihre Zyklen stabilisiert”) sind deutlich kraftvoller und abmahnsicher.
Wie grenze ich mich online von Wellness-Coaches und Influencer:innen ab?
Mit sichtbarer Ausbildung. Qualifikation im Hero, nicht im Footer. „Diätolog:in nach MTD-Gesetz” oder „MSc Ernährungswissenschaft” statt „zertifizierte:r Health Coach”. Seriosität ist in dieser Branche dein stärkstes Marketing.
Brauche ich einen Shop für Online-Ernährungspläne?
Selten sinnvoll. Pauschal-Pläne widersprechen dem individualisierten Beratungs-Anspruch und ziehen Klient:innen an, die genau das wollen, was du NICHT tust. Einzelne Tools (Anamnese-Fragebogen, Einkaufslisten) okay — Shop-Modell eher nicht.
Wie zeige ich wissenschaftliche Seriosität ohne klinisch-kalt zu wirken?
Studien referenzieren, aber in Alltagssprache übersetzen. „Eine Studie aus 2023 zeigt, dass X — in der Praxis heißt das …”. Plus: echte Praxis-Fotos (warmes Licht, Pflanzen, Küchen-Atmosphäre), keine Laborbilder und keine Smoothie-Bowls.
Kann ich meine Beratungspakete online buchbar machen?
Ja — aber nur Erstgespräche direkt. Tiefenberatungen laufen besser nach Anamnese-Gespräch, weil die Dosierung der Termine individuell ist. Online-Terminbuchung für „Erstgespräch 20 Minuten kostenlos” funktioniert gut.
Was ist der Unterschied zwischen Ernährungsberatung, Diätologie und Ernährungscoaching auf einer Website?
Rechtlich relevant: Diätolog:innen haben eine gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung (MTD-Gesetz) und dürfen medizinisch indizierte Diäten verordnen. Ernährungswissenschaftler:innen sind akademisch ausgebildet. „Ernährungscoach” ist nicht geschützt. Wichtig, das transparent zu machen.
Muss ich als Ernährungsberaterin Rechnungen für Patient:innen auf Website erwähnen?
Transparenz hilft: „Meine Leistungen sind bei manchen Kassen teilweise rückerstattbar — Details zu Honorarnoten im Erstgespräch”. Das nimmt Preis-Angst, ohne dass du jede Kassen-Regelung aufzählen musst.
Brauche ich einen eigenen Blog mit Rezepten?
Rezepte nur wenn's dein Schwerpunkt ist — sonst Ablenkung von der Expertise. Besser: Blog mit fachlichen Beiträgen („Was ist Histaminintoleranz wirklich”, „TCM bei PCOS — die Evidenz”). Rezepte als Ergänzung innerhalb der Artikel, nicht als Hauptformat.
DSGVO: Wie handle ich Anamnese-Formulare auf der Website?
Online-Anamnese nur mit Verschlüsselung (SSL Pflicht), Einwilligung explizit, klare Datenschutzerklärung. Alternativ: Terminbuchung online + Anamnese erst in der Praxis oder via sicheren Kanal. Ich baue das DSGVO-konform von Anfang an.
Lohnt sich Instagram oder lieber Website-Fokus?
Beides hat unterschiedliche Zwecke. Instagram baut Beziehungen auf (Content-Marketing), Website konvertiert Suche in Termine. Wenn Zeit knapp: Website zuerst (findet dich, wer aktiv sucht), Instagram später. Nie Instagram ohne Website — das ist ein Haus ohne Fundament.
Wie viele Klient:innen bringt eine Website wirklich?
Bei ähnlichen Praxen in Österreich: 5–15 neue Erstgespräche pro Monat nach 6 Monaten SEO-Reifung. Entscheidend ist Positionierung + Spezialisierung auf 2-3 Kernthemen (nicht „alles für alle”).

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