Immobilienmakler:in Branchenseite
Beispielbranche · Immobilienmakler:in

Wie eine Makler-Website
Vertrauen zurückgewinnt — trotz schlechtem Branchenruf.

Kein Berufsstand trägt in Österreich so eine gemischte Wahrnehmung wie der Immobilienmakler. Die Website muss dagegenhalten — ohne sich zu verleugnen. Hier meine Methodik an einer anonymisierten Wiener Immobilien-Firma.

Regional-Fokus 5 Klient:innen-Typen Anti-Haifisch-Positionierung BFSG-konform
Warum ich diese Branche ernst nehme

Immobilien sind Vertrauenssache. Der Maklerberuf hat es schwerer als er sein müsste.

In Österreich hat „Makler“ für viele einen Beigeschmack. Intransparente Provisionen, Druck-Verkauf, überversprechende Inserate. Seriöse Makler:innen leiden darunter. Eine Website muss deshalb mehr leisten als Objekte zeigen — sie muss Vertrauen vor dem Erstkontakt aufbauen.

Ich baue Makler-Websites so, dass sie Gegen-Signale setzen: Transparenz im Prozess, Stammbaum in der Region, Quartiers-Wissen statt Stockfotos. Grundlage: eine methodische Tiefenanalyse der Klient:innen-Seite — Käufer:in wie Verkäufer:in.

Der anonymisierte Realfall

Eine traditionsreiche Immobilien-Firma in Wien

Anonymisiert. Methodik identisch mit anderen Makler-Projekten.

Standort
Wien, Zentralbezirk, Fokus auf Wien und Umgebung
Geschichte
Mehrgenerationen-Betrieb, lange Präsenz im Markt, differenziert von Großketten
Online-Signale
Vermieter:innen- und Käufer:innen-Empfehlungen, etabliertes Viertel-Netzwerk

„Er hat mir nicht nur ein Objekt gezeigt — er hat mir gezeigt wie das Viertel tickt.“ Das ist der Unterschied zwischen Makeln und Vermitteln.

Wie ich an eine Immobilienmakler:in-Website herangehe

Sieben Schritte, bevor eine einzige Zeile Code geschrieben wird

1

Daten-Destillation

Bewertungen, Empfehlungen, Anfragen-Muster. Nicht interpretieren, sondern sauber sammeln und nach wiederkehrenden Themen clustern.

2

Archetyp-Triade

Drei Ebenen: Primär, Schatten, Anti. Für Immobilienmakler:in typisch: Explorer · Caregiver · Anti-Outlaw.

3

Fünf Persönlichkeitstypen nach Mia Pejic

In Anlehnung an Mia Pejic (Business-Coach, Schwerpunkt Social Media) und ihren Rahmen Social Chronicles: konkrete Menschen statt demografischer Pauschalen.

4

Marketing-Thesen nach Baulig-Prinzip

Methodisch abgeleitet von Baulig Consulting: vier Sätze, die Kopfzeile, Sektion, CTA tragen. Konsistenz statt Beliebigkeit.

5

Hook-Typen × Persona-Matrix

Pro Persona drei Einstiegsformate: Emotion, Problem, Social Proof. 15 getestete Einstiege.

6

Tonalität & Design-Richtung

Farbe, Schrift, Bildsprache, Duz/Siez — alles fällt aus der Archetyp-Triade, nicht aus Moodboards.

7

Website-Struktur als Ergebnis, nicht als Ausgangspunkt

Erst jetzt steht fest, welche Blöcke, in welcher Reihenfolge, mit welcher Botschaft. Struktur als Resultat einer Analyse.

Was am Ende rausfällt

Ein Tiefenpapier als internes Fundament. Eine Kompakt-Strategie für dich zum Durchblättern. Dann die Website — jede Entscheidung rückführbar.

Persönlichkeitstypen nach Mia Pejic · Social Chronicles

Nicht Demografie — konkrete Menschen.

Methodisch in Anlehnung an Mia Pejic (Business-Coach, Schwerpunkt Social Media) und ihren Rahmen Social Chronicles. Angewendet auf das Realfall-Beispiel.

Persona 1

Familie Hofer

Junges Paar, erstes Haus suchen

Was sie wollen: Beide Anfang 30, ein Kind geplant, Budget knapp kalkuliert, Finanzierungsangst.

Was sie fürchten: Einem verkaufs-aggressiven Makler ausgeliefert zu sein, Lebens-Entscheidung zu übereilen.

Was die Website liefern muss: Ehrlicher Budget-Check-Service, Viertel-Profile, Finanzierungs-Hinweise ohne Zwang.

Persona 2

Magda, 72

Witwe, verkauft Haus für Wohnung

Was sie will: Emotionales Thema: Haus war 40 Jahre Zuhause. Will nicht übervorteilt werden, aber auch keine Verhandlungsschlacht.

Was sie fürchtet: Dass der Makler das Haus „verscherbelt“, weil er selbst profitiert.

Was die Website liefern muss: Empathie-Signal, Begleit-Service, Zeit-Versprechen („wir haben Zeit — auch wenn's länger dauert“).

Persona 3

Dr. Karamyan

Expatriate, braucht Wohnung in Wien

Was er will: Kommt aus dem Ausland, Mietwohnung für 1-2 Jahre, unsicher bei Mietrecht und Nebenkosten.

Was er fürchtet: Österreichisches Mietrecht-Labyrinth, unfairer Mietvertrag.

Was die Website liefern muss: Englische Sprache sichtbar, Mietrecht-Transparenz-Block, Nebenkosten-Aufklärung.

Persona 4

Familie Novak

Investor:innen, Portfolio-Ausbau

Was sie wollen: Besitzen 2 Wohnungen, suchen Nummer 3 als Rendite-Objekt. Zahlen, Cashflow, Lage-Potenzial.

Was sie fürchten: Objekt-Risiken zu übersehen, Lage falsch einzuschätzen.

Was die Website liefern muss: Investor:innen-Track: Rendite-Kalkulationen, Stadtentwicklungs-Hinweise, Due-Diligence-Option.

Persona 5

Herbert, 58

Hausbesitzer, Nachfolgethema

Was er will: Zwei Kinder, will rechtzeitig klären wer was bekommt, vielleicht ein Objekt verkaufen, das andere schenken.

Was er fürchtet: Familienstreit, steuerliche Fehler, Wertschätzungs-Defizite.

Was die Website liefern muss: Nachfolge-Beratungs-Signal, Kooperation mit Steuerberatung/Notariat sichtbar.

Was das bringt

Jede Ebene der Website lässt sich auf einen dieser fünf Menschen zurückführen. Keine Sektion „für alle". Niemand fällt raus.

Wer angesprochen werden soll, erkennt sich in Sekunden.

Die Markenseele

Explorer · Caregiver · Anti-Outlaw

Drei Ebenen. Aufgebaut auf dem klassischen 12-Archetypen-Modell der Marken-Psychologie.

Primär

Explorer

„Wir zeigen dir das nächste Kapitel deines Lebens.“

Positiv aufgeladen: Immobilie als Übergang, nicht als Transaktion.

Schatten

Caregiver

„Wir begleiten — nicht nur bis zum Vertrag.“

Mitschwingt: die Makler:in als Beraterin über den Abschluss hinaus.

Anti

Outlaw

Nicht „Haifisch-Makler“, nicht „immer ein Ass im Ärmel“, nicht „wir holen für dich raus was geht, egal wie“.

Was die Marke explizit NICHT ist.

Marketing-Thesen nach Baulig-Prinzip

Vier Sätze, die alles andere tragen

Methodisch abgeleitet vom Denkmodell der Baulig Consulting — einem der DACH-Marktführer im Bereich Coaching, Unternehmensberatung und Consulting.

I
I.

„Wir zeigen dir nicht nur ein Haus — wir zeigen dir das Viertel.“

Gegensatz zum Objekt-Listing-Ansatz. Mehrwert durch Ortsexpertise.

II
II.

„Dein Zuhause kauft sich nicht wie ein Auto.“

Emotionale Anerkennung: Immobilie ist Lebensentscheidung, kein schneller Deal.

III
III.

„Seit Generationen — nicht seit gestern.“

Anti-Startup-Makler-Plattform. Positionierung durch Kontinuität.

IV
IV.

„Transparenz im Prozess, nicht nur im Preis.“

Adressiert das Misstrauen direkt. Prozess-Dokumentation als Asset.

Das Fundament dahinter

Jahre an Hochpreis-Coachings. Regalmeter an Büchern.

Die Methodik oben ist nicht am Reißbrett entstanden. Dahinter stecken Jahre an bezahlten Hochpreis-Coachings zu Psychologie, Verkauf, Unternehmensführung und KI — plus eine Bücherwand, die weiß was sie gekostet hat.

Das Entscheidende für dich: Du bekommst dieses Wissen komprimiert über mich — zugeschnitten auf deine Branche. Ohne fünfstellige Beträge in Coachings zu stecken.

🎯
Verkauf & Mindset
Jürgen Höller Bodo Schäfer Damian Richter viele weitere
📐
Strategie & Marke
Baulig Consulting Mia Pejic weitere
🤖
KI & Prompt-Engineering
KI-Coachings Prompt-Kurse Agent-Building laufend
📚
Fachliteratur
Konsumentenpsychologie Markenführung Copywriting unzählige
Transparenz-Hinweis

Die oben genannten Personen, Trainer und Unternehmen sind unabhängige Dritte. Es besteht kein persönlicher Bezug, keine Partnerschaft, kein Affiliate-Verhältnis und kein Endorsement.

Hofbauer Marketing ist eine eigenständige Marke. Die Nennung macht ausschließlich kenntlich, bei welchen Trainer:innen ich selbst als zahlender Teilnehmer in Hochpreis-Coachings war bzw. welche Autor:innen ich studiert habe.

Branchen-typische Stolperfallen

Was ich auf vielen Immobilienmakler:in-Websites sehe — und was nicht funktioniert

⚠️

Nur Objektliste

Website = Objekt-Scroll. Kein Grund, dort statt bei willhaben.at zu suchen. Fix: Zusatzwert: Viertel-Profile, Markt-Updates, Finanzierungs-Inhalte.

⚠️

Stockfotos von lächelnden Familien vor Haus

Austauschbar, unglaubwürdig. Fix: Echte lokale Fotos, echte Wiener Straßen, echte Klient:innen (mit Einverständnis).

⚠️

Keine Viertel-/Gemeinde-Info

Objekt steht isoliert. Käufer:innen wollen wissen: wie lebt's sich hier? Fix: Viertel-Pages mit Einkauf, Schulen, Verkehrsanbindung, Freizeit.

⚠️

Provisions-Versteckspiel

„Provision auf Anfrage.“ Genau das Gegenteil von Transparenz. Fix: Transparentes Provisions-Modell, erklärt, in Kontext der Marktusancen.

⚠️

Kein Expose-Download

Interessent:innen müssen für jedes Objekt das Formular ausfüllen. Hürde. Fix: Expose direkt als PDF downloadbar, E-Mail-Capture nur bei echten Anliegen.

⚠️

Keine Nachverfolgung / kein After-Sales

Verkauf abgeschlossen = Makler verschwindet. Das bleibt in der Erinnerung. Fix: Sichtbares Angebot: ich bin auch in 5 Jahren noch da. Newsletter, Markt-Updates.

Design-Richtung typisch

Elegant. Regional. Nicht Luxus-Klischee.

Makler-Websites driften in zwei Extreme: entweder Luxus-Stock (Champagner, Penthouse, Porsche) oder sparkassenhaft-funktional (blau-weiß, Comic Sans, 2008-Design). Beides trifft nicht.

Für die Beispiel-Firma typisch: Tiefes Moos-Grün (Stabilität, Wachstum) + warmes Gold (Wert) + Creme (Wärme). Dazu eine klassische Serif für Headlines (Tradition) und eine klare Sans für Body. Viele echte Fotos, lokale Straßen, Details.

Und: echte Fotos. Die Makler:in auf ihrer Haupt-Straße. Das Büro von innen. Ein Schlüssel im Detail. Keine Luxus-Uhren, keine generischen Handshakes.

Detail Immobilienmakler:in
Die Struktur

Neun Blöcke, die funktionieren

Dramaturgie statt Template. Jeder Block bedient eine andere Persona.

1.

Hero

Positionierung: was ist das Alleinstellungsmerkmal — Region, Tradition, Schwerpunkt.

2.

Objekte (kuratiert)

Nicht 200 Inserate. 10-20 ausgewählte, gut präsentierte Objekte.

3.

Viertel- & Gemeinde-Profile

Eigene Seiten pro Bezirk/Gemeinde: was tickt hier, für wen passt's.

4.

Markt-Updates / Blog

Aktuelle Lage, Preisentwicklung, Einschätzungen — Expertise zeigen.

5.

Für Verkäufer:innen

Eigene Seite: warum mit uns verkaufen, was läuft ab, Wertermittlung.

6.

Für Käufer:innen

Budget-Rechner, Finanzierungs-Hinweise, Checklisten.

7.

Team / Geschichte

Persönliche Präsenz, Werdegang, familiäre/firmen-Tradition.

8.

Klient:innen-Stimmen

Anonymisierte oder freigegebene Testimonials, am besten mit Video.

9.

Erstberatung / Anfahrt

Online-Termin, Büro-Adresse, klare Kontakt-Pfade.

FAQ

Häufige Fragen von Immobilienmakler:innen

Was andere Makler:innen und Immobilien-Büros mich in Erstgesprächen immer wieder fragen — ehrlich beantwortet.

Was kostet eine Website für ein Maklerbüro in Österreich?
Regulär ab rund € 4.500 netto. Aktuell über die Referenz-Aktion: € 2.500 netto inkl. 40-Seiten-Strategiepapier und erstem Jahr Hosting.
Wie baue ich online Vertrauen trotz schlechtem Branchenruf auf?
Durch Anti-Signale zum Klischee: Viertel-Expertise statt Objekt-Schleuderei, transparente Provisions-Modelle, echte Fotos vom Team in der Region, Begleitungs-Angebote auch nach Verkauf. Wer das Gegenteil des Haifisch-Klischees lebt, gewinnt.
Sollte ich Provisionen transparent auf der Website nennen?
Ja. „3 % Provision bei Objekten ab € 250.000 — inkludiert: Wertermittlung, Inserat-Pflege, Besichtigungs-Orga, Notariats-Begleitung”. Transparenz schlägt Verhandlungsvorteil — Interessent:innen kommen nur wenn sie wissen was sie erwartet.
Was gehört in eine Objekt-Präsentation online?
10+ hochwertige Fotos (inkl. Grundriss), 360°-Tour oder Video, Text mit Lage-Kontext (Einkauf, Schule, Öffi), Energie-Ausweis, klare Kaufnebenkosten-Übersicht, Kontakt-Makler:in mit Foto. Willhaben-Stil reicht nicht.
Brauche ich separate Seiten für Verkäufer- und Käufer-Interessent:innen?
Empfohlen. Die beiden Zielgruppen haben komplett andere Fragen: Verkäufer:innen wollen wissen „was ist mein Haus wert, wie läuft's ab”, Käufer:innen wollen wissen „was gibt's in meinem Budget, wie finanziere ich”. Je eine eigene Seite verbessert Conversion deutlich.
Wie gestalte ich die Website für Expats / englischsprachige Interessent:innen?
Zweisprachig, wenn Expat-Anteil > 20 %. Englisch-Version voll übersetzt, nicht nur Hero. Fokus auf Mietrecht-Transparenz, Nebenkosten-Aufklärung, Vertragsübersetzung-Service. Expats zahlen gerne mehr für Vertrauen und Klarheit.
Was ist mit DSGVO bei Exposé-Downloads?
Mini-Formular mit E-Mail-Adresse + Einwilligung zur Verarbeitung für Objekt-Anfragen. Keine versteckten Newsletter-Abos, keine Weitergabe an Dritte. Exposé auch ohne Anmeldung downloadbar, wenn DSGVO das nicht zwingend erfordert — weniger Formular = mehr Leads.
Wie lange dauert eine neue Makler-Website?
Über die Aktion: 10–14 Tage vom ersten Gespräch bis Launch. Dein Aufwand: 3–5 Stunden verteilt. Ich übernehme Text, Bild-Sourcing (oder Zusammenarbeit mit deinem Fotografen), Hosting, CRM-Integration wenn gewünscht.
Sollte ich einen Blog mit Markt-Updates schreiben?
Ja — der bringt enorme SEO-Stärke. „Immobilienpreise Wiener Bezirke 2026”, „Was kostet ein Haus im Waldviertel 2026” — solche Artikel werden zu dir führen. Plus: KI-Suche (ChatGPT) nutzt solche Artikel als Quelle.
Kann ich meine Website über Förderungen finanzieren?
Ja — als Einzelmakler:in oder KMU qualifizierst du dich oft. Digitalisierungs-Bonus je nach Bundesland, KMU.DIGITAL auf Bundesebene. Ein zertifizierter Förderexperte prüft das unverbindlich mit mir — kein Aufpreis.
Welche Qualitätssignale überzeugen Hausverkäufer:innen online?
Lokale Verankerung (Foto vor dem Rathaus, Geschichte des Büros), Mehrgenerationen-Narrativ wenn vorhanden, Empfehlungs-Testimonials (keine Stock-Fotos), transparenter Verkaufsprozess-Plan, Kooperation mit Steuerberatung/Notariat sichtbar.
Lohnt sich Video für Immobilien-Objekte auf der Website?
Ja — Objekt-Walkthroughs (2–3 Minuten) erhöhen Anfragen signifikant. Muss nicht Hollywood-Level sein: iPhone, ruhig geführt, ein paar gesprochene Sätze. Besser als perfekte Fotos ohne Bewegung.

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