Wie eine Anwalts-Website
Seriosität sichtbar macht — ohne in Holzvertäfelung und Justitia zu flüchten.
Anwaltskanzleien brauchen Vertrauen vor dem ersten Klick. Ein Mandat wird rational gesucht und emotional entschieden. Die Website muss beides liefern. Methodik an einer anonymisierten Kanzlei aus Österreich.
Anwält:innen sind austauschbar am Briefkopf. Nicht in der Beziehung.
Google führt einen in jedem Bezirk zu 30 Kanzleien. Die Websites sind meist verwechselbar: „Umfassende Rechtsberatung“, „Jahrzehntelange Erfahrung“, „Kompetenz und Diskretion“. Keine Spezialisierung, keine Differenzierung, keine Einladung.
Ich baue Kanzlei-Websites, die sortieren. Wer mein Feld ist, erkennt sich in Sekunden. Wer nicht passt, geht weiter — was beiden Seiten Zeit spart. Grundlage: methodische Tiefenanalyse der Mandant:innen-Typen und der echten Spezialisierungs-Hebel.
Eine mittelgroße Kanzlei mit Wirtschaftsrecht-Schwerpunkt
Anonymisiert. Methodik identisch.
„Er hat mir in fünf Minuten erklärt, warum ich eigentlich keine Klage brauche, sondern nur ein Schreiben.“ Solche Erfahrungen werden weiterempfohlen — wenn die Website sie transportiert.
Sieben Schritte, bevor eine einzige Zeile Code geschrieben wird
Daten-Destillation
Bewertungen, Empfehlungen, Anfragen-Muster. Nicht interpretieren, sondern sauber sammeln und nach wiederkehrenden Themen clustern.
Archetyp-Triade
Drei Ebenen: Primär, Schatten, Anti. Für Rechtsanwalt typisch: Sage · Hero · Anti-Jester.
Fünf Persönlichkeitstypen nach Mia Pejic
In Anlehnung an Mia Pejic (Business-Coach, Schwerpunkt Social Media) und ihren Rahmen Social Chronicles: konkrete Menschen statt demografischer Pauschalen.
Marketing-Thesen nach Baulig-Prinzip
Methodisch abgeleitet von Baulig Consulting: vier Sätze, die Kopfzeile, Sektion, CTA tragen. Konsistenz statt Beliebigkeit.
Hook-Typen × Persona-Matrix
Pro Persona drei Einstiegsformate: Emotion, Problem, Social Proof. 15 getestete Einstiege.
Tonalität & Design-Richtung
Farbe, Schrift, Bildsprache, Duz/Siez — alles fällt aus der Archetyp-Triade, nicht aus Moodboards.
Website-Struktur als Ergebnis, nicht als Ausgangspunkt
Erst jetzt steht fest, welche Blöcke, in welcher Reihenfolge, mit welcher Botschaft. Struktur als Resultat einer Analyse.
Ein Tiefenpapier als internes Fundament. Eine Kompakt-Strategie für dich zum Durchblättern. Dann die Website — jede Entscheidung rückführbar.
Nicht Demografie — konkrete Menschen.
Methodisch in Anlehnung an Mia Pejic (Business-Coach, Schwerpunkt Social Media) und ihren Rahmen Social Chronicles. Angewendet auf das Realfall-Beispiel.
Herr Wolf, 48
Was er will: Wirtschaftsrechts-Mandat, braucht schnelle Einschätzung, nicht endlose Schriftwechsel.
Was er fürchtet: An einen Briefbomber zu geraten, der stundenweise abrechnet ohne Ergebnis.
Was die Website liefern muss: Wirtschaftsrechts-Expertise explizit, 30-Minuten-Erstgespräch sichtbar, Mandats-Modelle.
Frau Müller
Was sie will: Firma droht Kündigung, braucht schnelle Ersteinschätzung, knappes Budget.
Was sie fürchtet: Verfahren das sich Jahre zieht und teuer wird.
Was die Website liefern muss: Arbeitsrechts-Fokus, Erstberatungs-Pauschale transparent, Honorar-Info.
Familie Bauer
Was sie wollen: Emotionale Situation, drei Kinder, Elternhaus, Firmenanteile. Gutes Erbrechts-Wissen gefragt.
Was sie fürchten: Dass der Familienstreit eskaliert und die Beziehung zerstört wird.
Was die Website liefern muss: Erbrechts-Schwerpunkt, Mediations-Option erwähnt, empathischer Ton.
Herr Karamyan
Was er will: Internationale Geschäfte, braucht englischsprachige Kanzlei mit grenzüberschreitender Expertise.
Was er fürchtet: Verständigungs-Probleme, Übersetzungs-Fehler.
Was die Website liefern muss: Englische Version, internationale Expertise, vernetzt mit ausländischen Kanzleien.
Frau Novak
Was sie will: M&A-Mandat. Komplex, strategisch, braucht echte Wirtschaftsrechts-Tiefe.
Was sie fürchtet: An eine Generalisten-Kanzlei zu geraten die M&A nur beiläufig macht.
Was die Website liefern muss: M&A-Referenzen anonymisiert, klare Transaktions-Expertise, Partner-Netzwerk.
Jede Ebene der Website lässt sich auf einen dieser fünf Menschen zurückführen. Keine Sektion „für alle". Niemand fällt raus.
Wer angesprochen werden soll, erkennt sich in Sekunden.
Sage · Hero · Anti-Jester
Drei Ebenen. Aufgebaut auf dem klassischen 12-Archetypen-Modell der Marken-Psychologie.
Sage
„Wir sortieren, bevor wir verklagen.“
Strategische Weisheit, Einordnung, Präzision.
Hero
„Wenn es Kampf braucht, führen wir ihn.“
Durchsetzungsfähigkeit, Vertretungs-Stärke.
Jester
Nicht „locker“, nicht lässig, nicht „Coole Kanzlei“ — Seriosität ist Business-Basis.
Was die Marke explizit NICHT ist.
Vier Sätze, die alles andere tragen
Methodisch abgeleitet vom Denkmodell der Baulig Consulting — einem der DACH-Marktführer im Bereich Coaching, Unternehmensberatung und Consulting.
„Wir verklagen nur, wenn's für dich gewinnt.“
Anti-Prozess-Bashing. Strategisches Mandats-Management.
„Erst Sachverhalt, dann Paragraph.“
Methodik-Signal: wir hören zu, bevor wir plädieren.
„Spezialisierung ist Haltung, nicht Marketing.“
Anti-Bauchladen. Kernfelder statt „Umfassende Beratung“.
„Dein Fall ist kein Standardfall.“
Individualität als Selbstverständnis.
Jahre an Hochpreis-Coachings. Regalmeter an Büchern.
Die Methodik oben ist nicht am Reißbrett entstanden. Dahinter stecken Jahre an bezahlten Hochpreis-Coachings zu Psychologie, Verkauf, Unternehmensführung und KI — plus eine Bücherwand, die weiß was sie gekostet hat.
Das Entscheidende für dich: Du bekommst dieses Wissen komprimiert über mich — zugeschnitten auf deine Branche. Ohne fünfstellige Beträge in Coachings zu stecken.
Die oben genannten Personen, Trainer und Unternehmen sind unabhängige Dritte. Es besteht kein persönlicher Bezug, keine Partnerschaft, kein Affiliate-Verhältnis und kein Endorsement.
Hofbauer Marketing ist eine eigenständige Marke. Die Nennung macht ausschließlich kenntlich, bei welchen Trainer:innen ich selbst als zahlender Teilnehmer in Hochpreis-Coachings war bzw. welche Autor:innen ich studiert habe.
Was ich auf vielen Rechtsanwalt-Websites sehe — und was nicht funktioniert
Stockfotos von Justitia und Hämmern
Klischeehaft, austauschbar, „Kanzlei von 2010“. Fix: Echte Partner:innen-Portraits, Kanzleiräume, Details (Akten, Füller).
„Umfassende Rechtsberatung“ als Claim
Nichtssagend. Jede Kanzlei behauptet das. Fix: 2–3 klare Schwerpunkte (Wirtschaftsrecht / Arbeitsrecht / Erbrecht) prominent.
Honorar-Information komplett intransparent
Mandant:innen haben Preis-Angst. „Honorar auf Anfrage“ verstärkt sie. Fix: Erstberatungs-Pauschale, Modell-Optionen (Stunden / Pauschal / Erfolgsanteil).
Keine Partner:innen als Menschen sichtbar
„RA Dr. Müller“ mit Standard-Portrait-Foto reicht nicht. Fix: Persönliches Statement, Werdegang, Schwerpunkt, Ton.
Keine Mandats-Case-Skizzen
Diskretion ist Pflicht, aber anonymisierte Fall-Vignetten gehen. Fix: „Ein KMU-Mandant mit Vertragsproblem — Lösung nach 2 Schreiben, kein Verfahren“.
Fehlender CTA zum Erstgespräch
Mandant:innen kommen nicht von allein. Fix: Erstgespräch-Pauschale (€ 80/30 Min) prominent, Online-Terminbuchung.
Seriös. Klassisch. Nicht verstaubt.
Anwalts-Websites driften meist in zwei Fallen: Verstaubter Holzvertäfelungs-Look (dunkel, Justitia, schwer) oder Start-up-Attitüde (bunt, „Recht ist easy“). Beides signalisiert das Falsche.
Für die Beispiel-Kanzlei typisch: Tiefes Navy-Violett (Autorität, Gravität) + gedämpftes Gold (Werthaltigkeit ohne Prunk) + Creme (Lesbarkeit). Dazu eine starke Serif für Headlines (Tradition) und eine klare moderne Sans für Body. Bilder: echte Partner:innen, echte Räume, Detail-Shots.
Und: echte Fotos. Partner:innen im Gespräch, Kanzleiräume bei Morgenlicht, Schreibtisch-Details. Keine Handschlag-Bilder, keine Stockbilder.

Neun Blöcke, die funktionieren
Dramaturgie statt Template. Jeder Block bedient eine andere Persona.
Hero
2–3 klare Schwerpunkte. Erstgesprächs-CTA.
Schwerpunkte
Je ein großer Block mit Sub-Seite.
Partner:innen
Persönliche Profile mit Schwerpunkt und Foto.
Mandats-Vignetten
Anonymisierte Case-Skizzen.
Honorar-Modelle
Stunden / Pauschal / Erfolg — transparent.
Kanzlei & Werte
Über die Kanzlei, Werdegang, Haltung.
Publikationen & Vorträge
Vertrauens-Anker durch Fach-Sichtbarkeit.
Erstgespräch buchen
Pauschale prominent, Online-Termin.
Kontakt & Anfahrt
Adresse, ÖV, Parken.
Häufige Fragen von Rechtsanwält:innen und Kanzleien
Was andere Kanzleien mich in Erstgesprächen immer wieder fragen — ehrlich beantwortet.
Was kostet eine Anwaltskanzlei-Website in Österreich?
Darf ich als Anwalt konkrete Fälle oder Erfolgszahlen nennen?
Sollte ich Honorarsätze online veröffentlichen?
Wie zeige ich Spezialisierung, wenn ich mehrere Felder bediene?
Brauche ich Englisch-Version für internationale Mandant:innen?
Sollte ich Partner:innen und Mitarbeiter:innen prominent zeigen?
Wie baue ich Vertrauen für eine Erstberatung auf?
Brauche ich einen Blog als Anwält:in?
Wie handle ich DSGVO bei Online-Kontaktformularen?
Mandanten-Portal: Pflicht oder Nice-to-have?
BFSG — muss meine Website barrierefrei sein?
Wie lange dauert eine neue Kanzlei-Website?
Deine Frage ist nicht dabei?
Stell sie mir im Erstgespräch→Hinweis zur Förderung: Ob eine Digitalisierungs-Förderung für dein konkretes Projekt in Frage kommt, prüfe ich gemeinsam mit einem zertifizierten externen Berater — unverbindlich im Erstgespräch, kein Aufpreis. Details zur Förder-Prüfung →
Reden wir über deine Kanzlei-Website.
20 Minuten Erstgespräch. Ich schau mir deine aktuelle Seite an, sage dir ehrlich wo die Spezialisierung fehlt und was an Vertrauens-Signalen verschenkt wird.
Alle Preise netto. Antwort meist am selben Tag.