Physiotherapie ist Beziehung unter den Händen. Die Website muss das transportieren, nicht nur Leistungen auflisten. Hier meine Methodik anhand eines konstruierten Fall-Beispiels (kein Realkunde).
Physio-Websites sehen oft aus wie Fitnessstudio-Kataloge: viele Geräte, viele Räume, viel Technik. Dabei ist Physio fundamental menschlich: Hände, Geduld, Aufmerksamkeit. Patient:innen suchen keine Geräte — sie suchen jemanden, der:die zuhört und behandelt.
Ich baue Physio-Websites, die diese Menschen-Ebene sichtbar machen. Grundlage ist eine methodische Analyse: Welche Patient:innen-Typen kommen, mit welchem Anliegen, in welchem Lebenskontext? Was erwarten sie emotional, was fachlich? Die Website folgt daraus — nicht umgekehrt.
Weil hier kein echtes Kunden-Material vorliegt, ist das Beispiel konstruiert. Die Methodik ist dieselbe wie bei realen Projekten.
„Er hat mir zum ersten Mal erklärt, warum mein Rücken so weh tut.“ Die Antwort auf das „Warum“ ist Physio-Qualität.
Bewertungen, Empfehlungen, Anfragen-Muster. Nicht interpretieren, sondern sauber sammeln und nach wiederkehrenden Themen clustern.
Drei Ebenen: Primär, Schatten, Anti. Für Physiotherapie typisch: Caregiver · Hero · Anti-Ruler.
In Anlehnung an Mia Pejic (Business-Coach, Schwerpunkt Social Media) und ihren Rahmen Social Chronicles: konkrete Menschen statt demografischer Pauschalen.
Methodisch abgeleitet von Baulig Consulting: vier Sätze, die Kopfzeile, Sektion, CTA tragen. Konsistenz statt Beliebigkeit.
Pro Persona drei Einstiegsformate: Emotion, Problem, Social Proof. 15 getestete Einstiege.
Farbe, Schrift, Bildsprache, Duz/Siez — alles fällt aus der Archetyp-Triade, nicht aus Moodboards.
Erst jetzt steht fest, welche Blöcke, in welcher Reihenfolge, mit welcher Botschaft. Struktur als Resultat einer Analyse.
Ein Tiefenpapier als internes Fundament. Eine Kompakt-Strategie für dich zum Durchblättern. Dann die Website — jede Entscheidung rückführbar.
Methodisch in Anlehnung an Mia Pejic (Business-Coach, Schwerpunkt Social Media) und ihren Rahmen Social Chronicles. Angewendet auf das Realfall-Beispiel.
Was sie will: 12 Stunden am Schreibtisch, Schmerz seit einem Jahr, will endlich verstehen was das ist.
Was sie fürchtet: Eine Behandlung, die die Symptome lindert aber die Ursache nicht adressiert.
Was die Website liefern muss: Erklärungs-Fokus, Ursachen-Arbeit sichtbar, Übungen für daheim angeboten.
Was er will: Halbmarathon-Ambition, ist verletzt, will schnell wieder laufen — aber richtig.
Was er fürchtet: Zu schnelle Rückkehr ins Training, erneute Verletzung.
Was die Website liefern muss: Sport-Physio-Profil, Rehabilitationspläne, ggf. Manualtherapie-Spezialisierung.
Was er will: War 2 Wochen im Spital, jetzt ambulante Reha. Möchte seine Selbstständigkeit wieder.
Was er fürchtet: Schmerzen beim Üben, zu wenig Geduld bei Behandler:innen.
Was die Website liefern muss: Geriatrische Sensibilität, Geduld als Haltung, Angehörigen-Info einbindbar.
Was er will: Kinder-Physio bei motorischen Auffälligkeiten. Eltern sehr emotional involviert.
Was er fürchtet: Dass das Kind gestresst wird, dass die Therapie den Alltag zusätzlich belastet.
Was die Website liefern muss: Kinder-Physio explizit als Schwerpunkt, spielerische Methodik, Eltern-Einbindung.
Was sie will: Arbeitsunfall, 6 Monate ausgefallen, will wieder ins Büro. AUVA-Reha-Bezahlung.
Was sie fürchtet: Bürokratie mit der AUVA, Angst nicht fit genug für die Rückkehr zu sein.
Was die Website liefern muss: AUVA-Expertise sichtbar, Rückkehr-ins-Berufsleben-Fokus, Kooperation mit Arbeits- und Betriebsmedizin.
Jede Ebene der Website lässt sich auf einen dieser fünf Menschen zurückführen. Keine Sektion „für alle". Niemand fällt raus.
Wer angesprochen werden soll, erkennt sich in Sekunden.
Drei Ebenen. Aufgebaut auf dem klassischen 12-Archetypen-Modell der Marken-Psychologie.
„Wir arbeiten mit deinem Körper — nicht gegen ihn.“
Empathie, Zeit, Zuhören. Die Hände sind die Methodik.
„Du bekommst deine Bewegung zurück.“
Fortschritt, Rückkehr, Überwindung. Ohne Disziplinierungs-Ton.
Kein distanziert-klinischer Auftritt, kein Oberarzt-Ton, kein „wir wissen alles besser“.
Was die Marke explizit NICHT ist.
Methodisch abgeleitet vom Denkmodell der Baulig Consulting — einem der DACH-Marktführer im Bereich Coaching, Unternehmensberatung und Consulting.
Mündige Patient:innen-Haltung. Wissen und Einordnung als Therapiebestandteil.
Gegen-Signal zur Geräte-Orientierung anderer Anbieter. Manuelle Kompetenz als Alleinstellung.
Langfrist-Haltung. Therapie als Befähigung, nicht als Abhängigkeit.
Praktische Zugänglichkeit: Abend-Sprechstunde, Online-Modul, schnelle Antwort.
Die Methodik oben ist nicht am Reißbrett entstanden. Dahinter stecken Jahre an bezahlten Hochpreis-Coachings zu Psychologie, Verkauf, Unternehmensführung und KI — plus eine Bücherwand, die weiß was sie gekostet hat.
Das Entscheidende für dich: Du bekommst dieses Wissen komprimiert über mich — zugeschnitten auf deine Branche. Ohne fünfstellige Beträge in Coachings zu stecken.
Die oben genannten Personen, Trainer und Unternehmen sind unabhängige Dritte. Es besteht kein persönlicher Bezug, keine Partnerschaft, kein Affiliate-Verhältnis und kein Endorsement.
Hofbauer Marketing ist eine eigenständige Marke. Die Nennung macht ausschließlich kenntlich, bei welchen Trainer:innen ich selbst als zahlender Teilnehmer in Hochpreis-Coachings war bzw. welche Autor:innen ich studiert habe.
„Wir haben Nackenstreckgerät, Rückentrainer, Shockwave.“ — als hätten Geräte die Qualität. Fix: Therapeut:in als Hauptfigur, Geräte als Werkzeug.
Patient:innen müssen raten ob sie privat zahlen oder nicht. Fix: Klarer Transparenz-Block: was wird von welcher Kasse gedeckt, was ist Wahlleistung.
Physio ist Prozess — aber die Website zeigt keine Verläufe. Fix: Fall-Vignetten: „Patient:in kam mit X, nach 8 Einheiten Y.“ (anonymisiert).
Patient:innen wissen nicht ob Termine in 2 Tagen oder 6 Wochen möglich sind. Fix: Grob-Indikation zur Wartezeit, Online-Terminbuchung mit echten Slots.
„Mag. Huber, Mag. Maier“ reicht nicht. Fix: Pro Therapeut:in: Schwerpunkte, Ausbildungen, 1 persönliches Zitat.
Nach der Therapie versiegt die Beziehung. Fix: Blog oder Video-Bibliothek mit Heim-Übungen — bleibt im Kopf der Patient:innen.
Physio-Websites landen oft entweder im Fitness-Studio-Look (schwarz-rot, Hantel-Bilder) oder im Klinik-Stil (weiß-blau, Labor-Feeling). Beides ist falsch positioniert.
Für das Beispiel-Profil typisch: Sage-Grün (Heilung) + warmes Creme (Ruhe) + Buchen-Holz (Natur, Erdung). Dazu eine weiche Serif für Headlines und eine klare Sans für Body. Bilder: Details von Händen bei der Arbeit, nicht Ganzkörper-Menschen in Leggings.
Und: echte Fotos. Die Therapeut:innen beim Arbeiten, die Behandlungsräume, ein leeres Handtuch auf der Liege. Keine gestellten Fitness-Bilder.

Dramaturgie statt Template. Jeder Block bedient eine andere Persona.
Positionierung: für wen, mit welcher Haltung, welchem Zugang.
Häufige Beschwerdebilder mit Alltagssprache: „Nackenschmerz vom Büro“, „Knieverletzung vom Sport“.
Welche Techniken werden angewandt? Manuelle Therapie, Osteopathie, etc.
Klare Transparenz, kein Rätselraten.
Pro Person: Schwerpunkte, Persönlichkeit, Foto.
Zurückhaltend: 3-4 Fotos, Fokus auf Atmosphäre nicht Geräte.
Anonymisierte Verlaufs-Vignetten, evtl. Video-Testimonials.
Blog oder Video-Bibliothek — bleibt in Erinnerung.
Online + Telefon, Öffnungszeiten, Anfahrt.
Was andere Physio-Praxen mich in Erstgesprächen immer wieder fragen — ehrlich beantwortet.
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Stell sie mir im Erstgespräch→Hinweis zur Förderung: Ob eine Digitalisierungs-Förderung für dein konkretes Projekt in Frage kommt, prüfe ich gemeinsam mit einem zertifizierten externen Berater — unverbindlich im Erstgespräch, kein Aufpreis. Details zur Förder-Prüfung →
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