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Was kostet eine Website wirklich? (Ehrliche Antwort)

Was kostet eine Website wirklich? (Ehrliche Antwort)

Google sagt: zwischen 500 und 50.000 Euro. Hilft dir nicht, oder? Wenn du als Selbstständiger oder KMU in Österreich eine Website brauchst, willst du eine ehrliche Antwort. Keine Bandbreite, die von „Gratisbaukasten" bis „Agentur mit Champagner" reicht. Also reden wir Klartext.

Warum die Spanne so absurd groß ist

Eine Website ist kein Produkt mit Fixpreis. Sie ist eher wie ein Haus. Du kannst eine Garconniere mieten oder eine Villa bauen -- beides ist „Wohnen". Genauso ist eine einseitige Visitenkarte im Netz eine Website, und ein Online-Shop mit 500 Produkten auch.

Was den Preis tatsächlich bestimmt, sind nicht die Arbeitsstunden -- sondern der Umfang. Wie viele Seiten brauchst du? Braucht die Website ein Kontaktformular oder ein ganzes Buchungssystem? Soll sie in mehreren Sprachen funktionieren? Gibt es einen Blog? Einen Shop? Eine Datenbank?

Je mehr Funktionen, desto mehr Aufwand. Das ist logisch. Aber viele unterschätzen auch den „unsichtbaren" Aufwand: Suchmaschinenoptimierung, mobile Optimierung, Ladegeschwindigkeit, Barrierefreiheit, DSGVO-Konformität. All das steckt in einer professionellen Website drin -- und kostet eben auch.

Was du für verschiedene Budgets bekommst

Ohne konkrete Zahlen zu nennen -- weil jedes Projekt anders ist -- kann ich dir sagen, was in den verschiedenen Kategorien realistisch ist:

Die digitale Visitenkarte

Eine Seite, dein Logo, Kontaktdaten, vielleicht ein kurzer Text über dein Angebot. Das ist das absolute Minimum. Besser als nichts, aber es wird dich nicht von der Konkurrenz abheben. Für jemanden, der gerade erst startet und knapp bei Kasse ist, kann das ein erster Schritt sein.

Die professionelle Unternehmenswebsite

Mehrere Seiten, durchdachte Struktur, echte Inhalte, mobile Optimierung, SEO-Grundlagen, Kontaktformular, rechtlich sauber. Das ist der Standard, den du als seriöses Unternehmen brauchst. Hier investierst du in etwas, das dir über Jahre Kunden bringt.

Der Online-Shop

Produktkatalog, Warenkorb, Zahlungsabwicklung, Versandlogik, rechtliche Anforderungen für E-Commerce. Ein Shop ist eine ganz andere Liga als eine Unternehmensseite. Der Aufwand ist deutlich höher -- aber der Umsatzkanal auch.

Warum billig oft am teuersten wird

Ich sehe das ständig: Jemand lässt sich für wenig Geld eine Website bauen. Nach einem Jahr sieht sie veraltet aus. Sie ist langsam. Sie taucht bei Google nicht auf. Die Texte hat jemand schnell zusammengeschrieben, ohne sich mit dem Unternehmen zu beschäftigen. Und jetzt?

Jetzt braucht man ein komplettes Redesign. Das heißt: Man zahlt doppelt. Einmal für die Billiglösung, die nichts gebracht hat. Und einmal für die professionelle Website, die man sich gleich hätte leisten können.

Eine Website ist kein Kostenpunkt. Sie ist eine Investition. Und wie bei jeder Investition gilt: Wer am falschen Ende spart, zahlt am Ende drauf.

Laufende Kosten: Das vergessen viele

Eine Website ist nicht „einmal zahlen, fertig". Es gibt laufende Kosten, die du einplanen solltest:

  • Hosting: Der Server, auf dem deine Website liegt. Je nach Anbieter und Leistung variiert das.
  • Domain: Deine Internet-Adresse (z.B. deinname.at). Wird jährlich verlängert.
  • Wartung & Updates: Sicherheitsupdates, Plugin-Aktualisierungen, Content-Pflege.
  • SSL-Zertifikat: Oft im Hosting inkludiert, manchmal separat.

Bei vielen Agenturen und Freelancern -- auch bei mir -- sind diese Kosten transparent im Angebot enthalten. Es sollte keine Überraschungen geben.

Förderungen nutzen: KMU.DIGITAL

Was viele österreichische Unternehmer nicht wissen: Es gibt Förderungen für die Erstellung professioneller Websites. Das Programm KMU.DIGITAL unterstützt klein- und mittelständische Unternehmen bei der Digitalisierung -- und eine Website gehört definitiv dazu.

Das heißt: Ein Teil deiner Investition kann gefördert werden. Wie viel genau, hängt von deiner Situation ab. Aber es lohnt sich, das vor dem Projektstart zu prüfen. Ich unterstütze dich gerne dabei und arbeite mit zertifizierten Förderberatern zusammen, die den gesamten Antrag für dich übernehmen.

Die ehrliche Antwort auf die Kostenfrage

Was kostet eine Website? So viel, wie sie dir wert sein sollte. Eine professionelle Website ist kein Luxus -- sie ist das Fundament deiner Sichtbarkeit. Sie arbeitet 24 Stunden am Tag für dich, 7 Tage die Woche. Sie bringt Kunden, die dich sonst nie gefunden hätten.

Die bessere Frage ist nicht „Was kostet mich eine Website?" -- sondern „Was kostet es mich, KEINE Website zu haben?" Und diese Antwort ist fast immer: deutlich mehr.

📚 Quellen & Weiterführendes

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Kevin Hofbauer

Kevin Hofbauer

Webentwickler aus dem Waldviertel. Professionelle Websites für Selbständige und Ärzte in Österreich. Mindestens 30% gefördert.

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